Leasing

Leasing2018-06-06T16:35:56+00:00

Project Description

Egal ob PKW, LED Videowand oder eine Produktionsmaschine – für gewerbliche Nutzer ist das Leasing oft die sinnvollste Finanzierungsform.

Bei einem Leasing wird das Leasingobjekt vom Leasinggeber beschafft und finanziert und wird dem Leasingnehmer gegen Zahlung eines vereinbarten Leasingentgelts zur Nutzung überlassen wird. Das Leasing ähnelt dem klassischen Mietvertrag mit dem Unterschied, dass beim Leasing der Leasingnehmer für Wartung und Instandsetzung zuständig ist. Je nach Leasingart geht das Leasingobjekt mit Zahlung einer Schlusszahlung in das Eigentum des Leasingnehmers über oder wird nach Ablauf der vertraglichen Frist an den Leasinggeber zurück gegeben.

Wir helfen Ihnen, den für Sie passenden Leasingvertrag zu finden.

Wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile einer Leasingfinanzierung hier einmal zusammengestellt:

Vorteile Leasing

Steuerliche Vorteile
Leasing-Raten sind als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar, wenn das Leasing-Objekt steuerlich dem Leasing-Geber zugeordnet ist.

Bilanzneutralität
Leasing-Gegenstände erscheinen nicht in der Bilanz des Leasing-Nehmers. Lediglich die Leasing-Raten werden als Betriebsausgaben in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad verändern sich nicht. Der Leasing-Geber aktiviert das Leasing-Gut als Anlage- bzw. Vermietvermögen. (Off-balance-sheet-Finanzierung)

Kalkulationsgrundlage
Die Leasing-Rate wird auch langfristig nicht von Zinsänderungen oder Rating-Veränderungen beeinflusst und dient so als sichere Kalkulationsgrundlage.

Liquidität
Da die Leasing-Gesellschaft die Finanzierung des Objektes übernimmt, entsteht für den Leasing-Nehmer ein breiterer finanzieller Handlungsspielraum für künftige Entscheidungen. Zudem werden die Abhängigkeiten von Kreditinstituten verringert.

“Pay as you earn”-Gedanke
Da die Leasing-Raten parallel zur Nutzung des Gegenstands anfallen, finanziert sich das Leasing-Objekt quasi selbst (Effekt/Kostenkongruenz). Der Finanzierungsaufwand verteilt sich auf die Nutzungsdauer und damit auch auf den Zeitraum, in dem Erträge aus dem Objekt erwirtschaftet werden. Eine Vorausfinanzierung wird somit vermieden.

Planungssicherheit
Die Höhe der Leasing-Raten und Vertragslaufzeit stehen von Beginn an fest.

Individuelle Vertragsgestaltung
Durch die individuelle Vertragsgestaltung in Bezug auf Laufzeit, Amortisations- und Zahlungsverlauf sowie die Zahlungsweise wird die Anpassung an verschiedene Bedürfnisse möglich.

Nachteile Leasing

Kein Eigentumserwerb
Der Leasing-Gegenstand geht nach Ablauf der Leasing-Zeit wieder an den Leasing-Geber zurück. Der Leasing-Nehmer hat nicht die Möglichkeit das Objekt bei eventueller Nichtnutzung zu verkaufen.

Gesamtkosten
Leasing-Raten sind in der Regel höher als bei einem fremdfinanzierten Kauf des Leasing-Guts. Hinzu kommen laufende Kosten für Versicherungen, Reparaturen oder Instandhaltungsmaßnahmen.

Vertragslaufzeit
Ein Leasing-Vertrag ist in der Regel unkündbar. Die Leasing-Rate stellt somit einen Fixkostenblock dar.

Kündigungsgefahr
Der Leasing-Geber kann den Vertrag fristlos kündigen, wenn der Leasing-Nehmer in Zahlungsverzug ist. Hinzu kommen evtl. auch noch Schadenersatzforderungen.

Wann ist Leasing sinnvoll?

Leasing hat sich vor allem als flexible Finanzierungslösung durchgesetzt und kann heute für fast alle Investitionsgüter genutzt werden – Mobilien, Immobilien sowie immaterielle Wirtschaftsgüter wie zum Beispiel Software.

Gerade bei Investitionen in innovative Technik, die kurzen Investitionszyklen unterliegt, bei individuellen Nutzungs- oder Vertragsgestaltungen oder wenn finanzielle Spielräumen für weitere Investitionen notwendig sind, ist Leasing eine gefragte Finanzierungsalternative.

Insofern ist Leasing heute bei vielen Unternehmen ein fester Bestandteil des Finanzierungsmix. Häufig ist das Ziel, Liquidität zu schonen und zusätzliche Services zu nutzen.

Worauf sollten Unternehmen bei der Suche nach Anbietern achten?

Der Leasinganbieter muss zum jeweiligen Investitionsobjekt passen. Bei komplexen Investitionen beispielsweise in Produktionsanlagen oder bei individuellen Spezialprojekten ist die Objekt- und Beratungskompetenz des Leasingpartners ausschlaggebend.

Bei internationalen Investitionsobjekten ist die Vernetzung im jeweiligen Land ein Erfolgskriterium. Und bei klassischen Maschinen oder beim Flottenleasing spielt die faire Restwertbestimmung am Ende der Laufzeit eine wichtige Rolle.

Was sollte im Leasingvertrag geregelt werden?

Die Gestaltung eines Leasingvertrags hängt grundsätzlich vom jeweiligen Investitionsobjekt ab. Als Faustregel sollte ein Vertrag Details zu folgenden Punkten klären:

  • Leasingobjekt
  • Anschaffungswert
  • Vertragslaufzeit
  • Ratengestaltung
  • Restwertbestimmung

und unter welchen Prämissen und in welchen Intervallen das Objekt eingesetzt wird.

Hinzukommen in ausgewählten Verträgen zusätzliche Regelungen zu Services wie Wartungsleistungen und Versicherungen.

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