Haftung reduzieren

Haftung reduzieren2018-08-27T15:45:42+00:00

Project Description

Als Unternehmer haben Sie viel Verantwortung. Zum Beispiel für Ihre Mitarbeiter, Ihre Maschinen und Fahrzeuge aber auch Ihren Kunden gegenüber.

Aber Sie haben auch die Verantwortung sich selbst und Ihrem Unternehmen gegenüber. In Deutschland haftet grundsätzlich jeder Betrieb unbegrenzt mit seinem eigenen Vermögen für Schäden.

Ganz egal ob eine kleine oder eine große Firma, solche Fälle können durch eine Schadensersatzforderung schnell die Existenz bedrohen.

Es ist zwar nicht gesetzlich Vorgeschrieben sich gegen Speziell dieser Arten von Versicherungen zu sichern aber es ist dringend zu Empfehlen.

Für die verschiedenen Risiken gibt es verschiedene Lösungen:

Die klassische Absicherung für Freiberufler und Selbständige, die Schutz bei Personen- oder Sachschaden übernimmt.

Sie bietet eine Absicherung vor echten Vermögensschäden: «Vermögensschäden sind Schäden, die weder Personenschäden (Tötung, Verletzung des Körpers oder Schädigung der Gesundheit von Menschen) noch Sachschäden (Beschädigung, Verderben, Vernichtung oder Abhandenkommen von Sachen, insbesondere von Geld und geldwerten Zeichen) sind. Als Vermögensschäden gelten auch der Verlust sowie die Veränderung oder Blockade elektronischer Daten.»

Die Vertrauensschadenversicherung ist eine besondere Form der gewerblichen/betrieblichen Eigenschadenversicherung, welche unmittelbare Vermögensschäden (zum Beispiel vermeidbare Mehraufwendungen) des Versicherungsnehmers übernimmt, die durch kriminelle Handlungen (z.B. Untreue, Unterschlagung, Betrug) von Mitarbeitern des Versicherungsnehmers begangen werden.

auch Manager-Haftpflichtversicherung oder Organhaftpflichtversicherung genannt. Sie ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, die ein Unternehmen für seine Geschäftsführer, Vorstände und leitenden Angestellten, die sogenannten Organe, abschließt. Versicherungsschutz besteht im Rahmen einer D&O Versicherung für Ansprüche aus Sorgfaltspflichtverletzungen des Managements. Dabei sind Vorsatz bzw. wissentliche Pflichtverletzung im Innen- oder Außenverhältnis ausgeschlossen

ist eine besondere Art bzw. Ergänzung der betrieblichen Haftpflichtversicherung für Hersteller und Händler welche die Risiken für Folgeschäden aus der Benutzung derer Produkte nach dem Produkthaftungsgesetz abdeckt. Die Rechtssprechung hat folgende Fehlerkategorien entwickelt: Entwicklungsfehler, Konstruktionsfehler, Fabrikationsfehler, Instruktionsfehler und Produkt-Beobachtungsfehler.

deckt das Kostenrisiko der Durchführung von Produktrückrufen, also den finanziellen Rückrufschaden, den der zurückrufende Hersteller oder Händler durch die Rückrufaktion erleidet. Unter Rückrufschäden hat man den gesetzlich geschuldete Aufwand zu verstehen, der anfällt, um anders nicht abwendbare Risiken erheblicher Personenschäden zu vermeiden.

Diese Website nutzt Cookies. Erfahre mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung Ok